Amazon bringt die echte "Private Cloud"
Die Vorteile von Cloud Computing werden hautpsächlich dadurch erzielt, dass die Infrastruktur in einer multi-tenant Umgebung von einem Anbieter für mehrere Anwender bereitgestellt wird.
Die Rede von der "Private Cloud" ist daher grundsätzlich problematisch, vor allem, so wie dieser Begriff bis jetzt verwendet wurde. Es handelte sich dabei in der Regel einfach um eine virtualisierte on premise Umgebung. Oder anders gesagt, die Private Cloud war nur eine neue Bezeichnung für das eigene Datecenter plus Virtualisierung. Gepusht wurde die Bezeichnun denn auch von den klassischen Ausrüstern der Datacenter wie VMWare, EMC, Cisco usw.
Seit gestern gibt es nun aber eine echte "Private Cloud". Die Virtual Private Cloud von Amazon. Hier haben wir es tatsächlich mit allen Vorteilen des Cloud Computing zu tun und können trotzdem von einer "Private Cloud" sprechen. Die Infrastruktur liegt nun wirklich in der Cloud und wird durch eine VPN verbindung sicher an das eigene Netzwerk angeschlossen. Die Amazon VPC ist zwar erst als Beta verfügbar und einige der typischen Amazon Services fehlen noch (Amazon Blog Beitrag), doch das Produktoffering ist bestechend. Von der Amazon Virtual Private Cloud oder kurz Amazon VPC werden wir hier noch viel zu Berichten haben, das steht schon mal fest.





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