Das war jetzt ein bisschen viel Kaffee - zum Salesforce Ausfall von heute Abend
An meinen Vorträgen zu SaaS erkläre ich immer, dass einer der Vorteile einer Multi-Tenant Architektur bei SaaS-Anbietern derjenige ist, dass ein Systemausfall nicht nur mich, sondern alle Kunden betrifft und der SaaS-Anbieter darum alles daran setzt, die Anzahl der Ausfälle so gering und die Ausfallzeit so kurz wie möglich zu halten.
Darum, würde ich, wenn einmal eines der von mir regelmässig genutzten SaaS-System nicht funktioniert, einen Espresso trinken und mich dann wieder an die Arbeit machen, da in dieser Zeit ein allfälliger Ausfahl wieder behoben sei.
Heute allerdings hat es bei Salesforce etwas länger gedauert. Die Systeme des SaaS Pioniers waren ca. 2h nicht verfügbar, was natürlich nicht gerade viel freude bereitet hat. Irgendwann war es dann auch für mich dann etwas zuviel Kaffee :-).
Den letzten längeren Ausfall habe ich im August 2007 registriert und hier in diesem Blogbeitrag auch festgehalten. Alles was ich damals geschrieben habe, ist auch in diesem Fall richtig.
Trotzdem werden SaaS-Anbieter wie Salesforce.com, Google, Amazon, usw. noch mehr unternehmen müssen, um solche Ausfälle noch weniger und noch kürzer werden zu lassen. Aufgrund des Geschäfstmodels der SaaS-Anbieters und des immer härter werdenden Wettbewerbs, gehe ich davon aus, dass dies auch geschieht.
Ein Systemausfall ist zwar ärgerlich, aber kein Grund am Model als solches zu zweifeln, denn eine derart hohe Verfügbarkeit wie sie professionelle SaaS-Anbieter heute realisieren, ist bei Single-Tenant und/oder In-House Lösungen fast nicht zu finanzieren.





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