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Ich bin Cloud Computing Evangelist und Unternehmer. Bei PARX, einem Salesforce.com, Google Apps und Amazon Web Services Partner bin ich neben der strategischen Führung für den Bereich Business Development zuständig.

ondemandnotes.com ist ein Blog über Cloud Computing. Ich schreibe hier zu Software as a Service, Platform as a Service und Infrastructure as a Service.

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Dienstag
Aug212007

Social Networks as a Service - Ning, CollectiveX, KickApps

Social Networks sind in aller Munde und so verwundert es nicht, dass immer mehr Anbieter sogenannte White Label Social Networks im Sofware as a Service Model anbieten.

CollectiveX, schon länger am Markt hat soeben seine Version 2.0 unter dem neuen Namen GroupSites vorgestellt (via TechCrunch ). 

Ning, auch schon bald ein Fossil unter den SaaS-Anbietern, hat sein ursprüngliches Angebot, als SaaS PHP Entwicklungsplattform zu dienen, vor ein paar Monaten angepasst, und bietet nun "nur" noch White Label Social Networks an.

KickApps setzt vor allem auf Social Media.

Daneben gibt es noch einige weitere, diese können es aber alle mit den drei oben erwähnten nicht aufnehmen und sollten daher im Moment ausser acht gelassen werden.

Alle drei Lösungen werden in Free und Premium Varianten angeboten.

Für White Label Social Network Lösungen gibt es viele Einsatzmöglicheiten. Jede Anspruchsgruppe einer Unternehmung kann unter Umständen als Community angesehen werden. Ob es für die Mitglieder einer bestimmten Gruppe, zum Beipsiel die Kunden oder die Lieferanten einer Firma, nutzenstiftend ist, sich in einem virtuellen Social Network zu organisieren, muss dabei natürlich von Fall zu Fall geklärt werden.

Wichtig ist auch zu bedenken, dass sich alle drei oben genannten Anbieter in einem sehr jungen und unsicheren Markt befinden. Ich würde bei keinem im Moment die Hand ins Feuer legen, dass er in zwei Jahren noch am da ist. Am ehesten noch bei Ning. Das heisst, bei einem Einsatz einer solchen Lösung im professionellen Bereich, sollte man sich gut überlegen, wie man mit dem Worst-Case Scenario umzugehen gedenkt.

Das heisst, nicht, dass man davon grundsätzlich die Finger lassen soll. Gerade um mit wenig technischem Overhead erste Erfahrungen zu sammeln, oder für den Einsatz bei kleineren Netzwerken oder Vereinen, sind das auf jeden Fall gute Lösungen.

Wer ein wenig auf der sichereren Seite stehen will, sollte sich überlegen eine Gruppe bei XING einzurichten. Dort besteht einfach der Nachteil, dass die Branding Möglichkeiten im Gegensatzu zu einer White Label Lösung sehr eingeschränkt sind und dass XING die alleinige Verfügungsgewalt über die Kontakt- und Neztwerkdaten besitzt.

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