Willkommen

Ich bin Cloud Computing Evangelist und Unternehmer. Bei PARX, einem Salesforce.com, Google Apps und Amazon Web Services Partner bin ich neben der strategischen Führung für den Bereich Business Development zuständig.

ondemandnotes.com ist ein Blog über Cloud Computing. Ich schreibe hier zu Software as a Service, Platform as a Service und Infrastructure as a Service.

Für die Themen rund um Salesforce.com und Force.com betreibe ich das separate Blog ueberforce.com.

Sie erreichen mich persönlich über Twitter, XING, LinkedIn und Facebook oder durch dieses Formular. Ich freue mich über jede Kontaktaufnahme oder Rückmeldung.

Alles andere, was mich sonst noch interessiert, finden Sie auf meinem persönlichen Blog andreasvongunten.com, sowie im Tumblelog avgpickles. In meinem posterous Account, zu guter Letzt, sind alle Kanäle zusammengefasst.

Suche
Powered by
Powered by Squarespace
ueberforce.com

Das neue Blog zu den Salesforce.com CRM Anwendungen und der Force.com Cloud Computing Platform.

ueberforce.com

andreasvongunten.com

Mein persönliches Blog mit weiteren Beiträgen zu verschiedenen Themen, die mich gerade beschäftigen.

andreasvongunten.com

Abonnieren

Enter your email address:

Delivered by FeedBurner

Werbung
Gezwitscher

 

feed-icon32x32.pngondemandnotes.com

Cloud Computing & Software as a Service (SaaS) Blog

Montag
25Jan2010

Ein paar Hinweise zu Cloud Ausfällen

TeuxDeux ist ein ToDo Listen System, das im Software as a Service Model, also in der Cloud angeboten wird. Teux Deux wurde von Beginn weg von der Blogger und Web Szene äusserst positiv aufgenommen, vor allem weil es so einfach funktioniert, ein wirklich sinnvolles Konzept als Grundlage hat, sowie über ein schlichtes und schönes User Interface verfügt.

Heute ist TeuxDeux offenbar für ein paar Stunden ausgefallen und wie immer wenn eine Cloud Anwendung nicht mehr läuft, ärgern sich die User verständlicherweise darüber. Oft wird dann nicht nur der Anbieter des Services in Frage gestellt, sondern das Cloud Computing Model an sich. Das ist allerdings etwas voreilig und ich habe manchmal den Eindruck, dass bei einer solchen Beurteilung ein paar grundlegende Punkte nicht beachtet werden.

1) Auch eine lokal installierte Lösung kann ausfallen, bzw. die Hardware auf welcher die lokal installierte Lösung läuft. Wenn ein solcher Ausfall eintritt, dauert es in der Regel mindestens mehrere Stunden bis wieder ein lauffähiges System zur Verfügung steht und die meisten müssen sich sogar selber um die Wiederherstellung des laufähigen Systems kümmern, können also während dieser Zeit nichts anderes produktives mehr leisten.

2) Eine SaaS Lösung die gut aussieht muss noch lange nicht gut gebaut sein unter der Haube. Ich will damit nicht sagen, dass bei TeuxDeux der Code hässlicher ist als die Benutzeroberfläche, sondern nur, dass wir aufgrund einer schönen Oberfläche nicht automatisch annehmen dürfen, dass dahinter eine skalierbare, hochverfügbare Architektur steht die sauber umgesetzt wurde und auf einer skalierbaren, hochverfügbaren Infrastruktur in der Cloud bereitgestellt wird. Der Server von TeuxDeux könnte auch unter dem Bett des Entwicklers stehen, was ich natürlich nicht annehme :-). Aber wir müssen letztendlich bei jedem Cloud Anbieter, den wir uns anlachen überlegen, ob wir davon ausgehen, dass wir es hier mit einer professionellen Lösung zu tun haben und uns fragen, warum wir das glauben.

3) Auch eine gute gebaute Lösung die auf einer skalierbaren, hochverfügbaren multi-tenant Architektur basiert und auf einer ebensolchen Infrastruktur läuft, kann ausfallen. Aber diese Ausfälle sind dann, aufgrund der Architektur und aufgrund des Geschäftsmodelles des Anbieters kurz und sie tendieren dazu immer seltener aufzutreten und immer kürzer zu werden. Gerade weil bei SaaS eben nicht nur ein Kunde, sondern alle Kunden des Anbieters davon betroffen sind, wird er alles daran setzen was in seiner Möglichkeiten liegt, und dass ist ganz bestimmt viel mehr, als eine einzelne Firma einsetzen kann, um die Verfügbarkeit kontinuierlich zu verbessern.

4) Wenn eine SaaS Lösung ausfällt, kann ich weiter arbeiten, denn der Cloud Anbieter kümmert sich, ohne dass ich was tun muss, um das Problem, aus den oben genannten Gründen. Und es soll mir nun niemand sagen, er könne nichts anderes mehr tun, als das was mit dem System das gerade nicht läuft bearbeitet werden kann. 

Also liebe Cloud Anwender, ich verstehe, wenn Ihr Euch ärgert, wenn mal was nicht läuft. Allerdings sollte es nur einen Espresso lang nicht laufen, sonst ist der Anbieter noch nicht wirklich dort wo er sein muss. Das liegt dann nicht am Model, sondern am Produkt! Und sollte es wirklich mal 2, oder gar 3 Tassen Espresso dauern, dann lohnt sich ärgern ja trotzdem nicht. Relax, mach was anderes. Räum den Bürotisch auf, lies ein Buch, ruf einen Kunden an, irgendwas gescheites findet sich schon, notfalls auch für ein paar Stunden. Das ist immer noch besser als an der Hotline zu hängen und sich selber um das Problem kümmern zu müssen.

Und die, die die Cloud nicht nutzen, sollen sich doch einfach noch ein bisschen daran erfreuen, dass sie wieder einmal vermeintlich recht haben, mit ihrer Cloud Skepsis. Lange werden sie das nicht mehr können :-)

 

Dienstag
24Nov2009

Vergleich der Platform & Infrastruktur as a Service Anbieter

Ich habe für meinen Vortrag "Cloud Computing für Entwickler" an der CloudConf 2009 in Stuttgart von morgen, hier die wichtigsten Anbieter der Platform und Infrastructure as a Service Welt miteinander zu verglichen: Force.com von Salesforce, Heroku, Google App Engine & Google Apps Developer Tools, Amazon Web Services & Microsoft Windows Azure.

click to zoom

Je weiter Links ein Anbieter steht, desto kürzere Time to Market Zyklen sind erreichbar, je weiter oben ein Anbieter steht, desto grösser ist die Flexibilität im Bezug auf die Art der Applikation die Entwickelt werden soll und auf welchen Technologien diese basiert, desto grösser ist aber auch die Komplexität die man wiederum selber beherrschen muss.

Je grösser der Kreis dargestellt ist, desto mehr Funktionalität wird vom Platform Anbieter dem Entwickler zur Verfügung gestellt und die Farben zu guter Letzt sagen etwas über den Reifegrad des Angebotes aus.

Ich habe diesem Diagramm hier allerdings keine Zahlen hinterlegt, sondern die Darstellung einzig nach meinem Gutdünken und meinem Wissen zusammengestellt. Möchte hier also keine wissenschaftliche Exaktheit oder Wahrheit vorgaukeln, sondern nur meiner persönlichen Einschätzung wiedergeben.

Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr den Relationen zustimmen? 

Mittwoch
11Nov2009

Cloud Computing Slides für SaaSKon 2009

Heute findet der zweitletzte Vortrag meiner Cloud Computing Saison Herbst / Winter 2009 in Stuttgart statt. Weil wir ja in der Cloud leben, habe ich hier gleich die Slides eingebetet und die Präsentation online und zum Download verlinkt.

Dienstag
27Okt2009

Amazon RDS - MySQL in der Cloud

Bislang gab es bei Amazon zwei Möglichkeiten, Daten in der Cloud zu speichern: Entweder man nutzte die nicht relationale Lösung SimpleDB oder man installierte einen Datenbankserver in einer EC2 Umgebung. Mit dem neuen Amazon Relational Database Service (RDS) ist nun eine dritte Variante dazu gekommen.

Amazon RDS bietet die Möglichkeit einfach und schnell MySQL 5.1 Datenbank Instanzen zu nutzen. Das funktioniert ähnlich wie beim EC2 Service und wird abhängig von Leistungsfähigkeit der Instanz zu einem fixen Preis pro Stunde und pro Gbyte Speicherplatz abgerechnet.

Die sogeannten reserved Instanzen, die einen tieferen Preis bei längerer Vetragsdauer ermöglichen, gibt es für den den Amazon RDS noch nicht, dies soll aber bald soweit sein.

Der Service kann zwar weltweit genutzt werden, ist aber erst in den US-Datacenters nutzbar, was für die meisten Anwender allerdings kein Problem darstellen dürfte.

Weitere Infos zum neuen RDS im Amazon Web Services Blog.

Tja, Amazon macht grosse Schritte, die Services werden immer mehr und immer mächtiger. Ich frage mich ja manchmal schon, wo da die Angebote von IBM, HP, Sun, usw. sind?

Mittwoch
21Okt2009

Datenpanne bei Google Docs? Wohl kaum

Auf der Website der ZDF Nachrichtensendung "Heute" wurde am 17.10.2009 geschrieben, dass ein User gemeldet hätte, dass seine Dokumente ohne sein Zutun plötzlich für andere sichtbar gewesen seien und dass auch dieser User selbst in seinem Docs Bereich Dokumente sehen könne, die nichts mit ihm zu tun haben.

Ich habe mir damals gesagt, warten wir mal ab. Denn wenn tatächlich ein solches Sicherheitsloch bestehen würde, dann müsste das auf jeden Fall auf allen Kanälen Furore machen. Da ich erst am Montag 19.10.2009 also zwei Tage nach dem Publikationsdatum der besagten Meldung darauf aufmerksam gemacht wurde, und sich offenbar niemand mit weiteren Fällen dazu geäussert hat, war mir eigentlich klar, dass das eine Ente sein musste. Darum habe ich der Gechichte keine weitere Beachtung mehr geschenkt.

Offenbar hat aber auch die deutsche Version von ZDNet die Story abgeschrieben aufgegriffen und auch noch ein bisschen nachgelegt. Auf jeden Fall wird die Geschichte immer noch herumgetwittert und darum möchte ich hierzu einfach folgende Überlegungen mitgeben:

Wie oben erwähnt, ein Sicherheitproblem solchen Ausmasses würde einen Riesenwirbel verursachen. Es deutet alles darauf hin, dass es sich um einen Einzelfall handelt. Ich würde sagen Entwarnung ist hier angesagt und auch die ZDF Heute Redaktion hat das gestern bereits bestätigt: Keine Datenpanne bei Google Docs!

Viel Spass, Erfolg und Produktivität weiterhin in der Cloud ;-)

Mittwoch
21Okt2009

Socialwok - Enterprise Microblogging für Google Apps

Socialwok ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Google Apps durch Dritte erweitert werden können. Ein Microblogging Service für Unternehmen, der auf der Google App Engine läuft und als Erweiterung der Google Apps einfach integriert werden kann. Ich habe den Dienst noch nicht getestet. Das Demovideo sieht aber vielversprechend aus:

Dienstag
20Okt2009

Cloud Cloud Maybe & The Cloud Computing Consultant

Die Cloud Computing Parodien auf Youtube beginnen sich zu häufen. Diese beiden hier, finde ich besonders gut, viel Spass.

Cloud Cloud Maybe

The Cloud Computing Consultant

Montag
19Okt2009

Auch in der Cloud bleiben wir verantwortlich für unsere Daten

Die T-Mobile/Sidekick Geschichte hat wiedereinmal die Frage nach der Sicherheit vor Verlust der Daten in der Cloud aufgeworfen.

Warum sollten wir normalerweise Backups unserer Daten anlegen?

Aus dem einfachen Grund, weil die Daten verloren gehen können. Daten können verloren gehen, weil das Speichermedium defekt ist, oder weil die Daten versehentlich oder absichtlich gelöscht wurden.

Ein professioneller Cloud Computing Anbieter wird auf jeden Fall dafür sorgen, dass keine Daten verloren gehen, wenn ein Speichermedium ausfällt, und die Qualität einer Software als Service zeichnet sich auch durch die Funktionen aus, welche ein versehentliches Löschen verhindern oder rückgängig machen können.

Doch auch wenn Salesforce, Amazon, Google & Co. mehrere Datenzentren betreiben und uns erklären, dass die Daten über die Kontinente hinweg redundant abgespeichert werden. Und auch wenn wir gefragt werden ob wir wirklich löschen wollen, und die Daten auch nach dem Löschen noch im Papierkorb in der Cloud liegen: Wir bleiben für unsere Daten verantworlich. Wir müssen das Risiko des Datenverlustes abwägen und entsprechende Vorkehrungen treffen, je nachdem wie hoch wir das Risiko einschätzen und wie wichtig die Daten sind.

Das ist ziemlich genau dieselbe Situation wie beim Geld auf der Bank. Natürlich glauben wir der Bank, dass sie das sie unser Vermögen sicher aufbewahrt, und es gibt manchmal sogar staatlichen Schutz bis zu einem bestimmten Betrag. Doch auch hier bleibt es in unserer Verantwortung, ob wir zum Beispiel alles Geld bei einer einzigen Bank aufbewahren oder bei mehreren. Diese Entscheidung wird auch davon abhängen, um welche Bank es sich handelt, und in welchem Land sich diese befindet. Eine Risikoabwägung eben.

Das Risiko, dass meinen Daten bei Amazon, bei Google oder bei Salesforce aufgrund technischer Probleme nicht mehr verfügbar sind, stufe ich im Vergleich zu einer Lösung mit einer oder mehrerer eigenen Harddisks als viel kleiner ein. Dass sie aufgrund von Manipulationen durch einen Menschen, durch mich z.B. nicht mehr verfügbar sind, ist aber wohl etwa gleich gross wie bei einer on premises Lösung.

Bei anderen Anbietern, die ich nicht so gut kenne, stufe ich das Risiko plötzlich nicht mehr auf die Daten zugreifen zu können als relativ hoch ein.

Darum mache ich bei allen Cloud Anbietern auch Exporte der Daten, die mir wirklich wichtig sind und speichere Sie bei anderen Anbietern sicherheitshalber nochmal ab. Ich habe mir hierzu vor etwas mehr als einem Jahr einmal Gedanken gemacht, dass wir solche Backup Dienste in der Cloud brauchen.

Darum achte ich darauf, dass die Angebote die ich nutze, eine einfache Möglichkeit des Exports der Daten bieten und zwar sowohl via GUI wie auch via API.

 

Montag
19Okt2009

Google Docs Preview in Google Mail

Seit Kurzem kann man nun via Labs Einstellungen eine Preview Funktion für Google Docs innerhalb der Google Mails einschalten. Wurde ja auch langsam Zeit. Hat mich immer etwas erstaunt, dass ich MS Office Attachements previewen konnte, Google Docs hingegen nicht. Weitere Info's gibt es hier im Google Docs Blog.

Montag
14Sep2009

Creately - Diagramme & Flowcharts in der Cloud

Hin und wieder muss ich schnell ein einfaches Diagramm erstellen, um einen Sachverhalt zu Illustrieren. Visio und dergleichen sind dabei oft zu viel des Guten, während die Möglichkeiten der Präsentationsprogramme wie Powerpoint oder Google Presentations eher dürftig sind.

Das Software as a Service Produkt Creately springt hier in die Lücke. Einfach und schnell sind professionelle Diagramme gezeichnet, und weil sich das alles komplett in der Cloud abspielt, steht auch der Zusammenarbeit an den graphischen Darstellungen nichts im Wege.

Es gibt eine kostenlose und eine kostenpflichtige Plus Version von Creately. Die Preise für die Plus Variante werden ab dem 17. September bekannt gegeben. Bis zu diesem Datum können die Betatester den Preis, den sie dafür bezahlen wollen selber bestimmen.

Im offiziellen Demo Video auf Youtube, werden die Möglichkeiten kurz demonstriert. Ich bin, nachdem ich meine ersten Diagramme damit gezeichnet und auch eingesetzt habe, zeimlich begeistert von Creately und kann das Produkt allen, die mal schnell ein Diagramm brauchen, empfehlen.

Gliffy ist übrigens eine weitere gute Online Diagramm Lösung in der Cloud, die es schon etwas länger gibt und auch mit etwas grösserem Funktionsumfang aufwartet.